Ein Besuch beim Tierarzt
Unsere Hühner haben wir jetzt schon seit vielen Monaten, aber in letzter Zeit hat ein Huhn wohl eine Darmerkrankung und die Federn hinten sind verschmutzt. Wir haben es schon gebadet, aber es hat nicht geholfen. Außerdem haben andere Hühner auch Durchfall
Jetzt ist es wohl sinnvoll mal einen Arzt aufzusuchen. Das ist gar nicht so einfach, da sich viele Tierärzte nicht um Vögel (Hühner, Papageien, ...) kümmern und man daher auch keinen Termin bekommt. Dann kommt noch erschwerend hinzu, dass wegen der Vogelpest Hühner in Tierarztpraxen aktuell nur in den Randstunden behandelt werden. Wir hoffen, dass unser Huhn nicht vorher stirbt und noch durchhält, bis wir einen Tierarzt aufsuchen konnten.
Diese Tierärzte für Vögel gibt es in unserer Nähe:
Tierarztpraxis Roman Schneider in Weiterstatt, https://tierarztschneider.de/
Tierärztliche Praxis Heuser in Seeheim, https://www.tierarztpraxisheuser.de/
Tierarztpraxis Uhl in Reinheim, https://www.tierarzt-uhl.de/
Beim Tierarzt:
Ich komme dort an und muss Unterlagen ausfüllen die Nummer von der Tiereuchenkasse habe ich natürlich nicht dabei. Der Arzt bittet mich herein, stellt einige Fragen. Piekst mit eine Spritze in das Huhn und zieht eine gelbe Flüssigkeit heraus.
Also, das Huhn ist tot krank. So wie es da sitzt und sich kaum bewegt. Aber er weiß nicht, dass das Huhn müde ist und dazu unser zahmstes Huhn ist. Ich schlage vor es von seinen Qualen zu erlösen. Das ist ganz im Sinne des Tieres. Im Sinne des Lebewesen soll sein Tod sein? Den anderen Hühnern geben sie gegen Filmabend gegen Parasiten ins Trinkwasser. Eine Helferin packt das Huhn unsanft von hinten. Es schaut erschreckt hoch. Und Antibiotika dürfen wir dem Huhn nicht geben.
Für das Parasitenmittel bedanke ich mich. Das Huhn nehme ich aber mit Tränen in den Augen mit. Was soll ich meiner Tochter sagen, wenn ich ohne ihr Lieblings-Kuschelhuhn nach Hause kommen.
Das macht dann 34€. Ich verabschiede mich und gehe. Jetzt liegt es in Gottes Hand das Huhn zu erhalten oder zu erlösen. Aus den Händen des Schlachters ist es vorerst entkommen.
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